Mydoom, Slammer, Bagle und Sobig sind in aller Munde!
Mailserver brachen zusammen, Webseiten waren nicht erreichbar und das Internet generell über Tage hinweg nur mäßig brauchbar.
Aber wie kann ich meinen PC wirklich schützen?
Viren ändern sich Frühere Virengeneration löschten einfach die Festplatte oder gewisse Arten von Files auf dem verseuchten Rechner. Die neueste Generation von Viren (Trojanern) schadet nicht mehr ausschließlich dem User, der den Virus hat. Vieles deutet darauf hin, dass hinter den aktuellen Viren handfeste ökonomische Interessen stecken: Die Virenschreiber scheinen E-Mail-Adressen zu sammeln, die auf den verseuchten Computern zu finden sind. Zusätzlich werden diese Computer als Zombies missbraucht, über die dann später Spams versendet werden können, so genannte „Open Relays".
Windows besonders betroffen Viele Missbrauchsmöglichkeiten sind denkbar und können, nachdem die befallenen Rechner für Hacker/innen völlig offen sind, jederzeit inszeniert werden. Insbesondere sind Systeme mit den Betriebssystemen Windows betroffen. Benutzer/innen von Linux, Mac OS oder anderen Betriebssystemen sind vergleichsweise sicher, da kaum Viren im Umlauf sind, die den Computern schaden können.
Tägliche Updates wichtig Die angeführten Trojaner verwenden Schwachstellen in Betriebssystemen oder Programmen. Um diese Hintertüren zu schließen sind System- und Sicherheitsupdates sehr wichtig und sollten täglich durchgeführt werden. Die Microsoft-Updates sind unter folgender Internetadresse downloadbar: http://windowsupdate.microsoft.com/
Prüfen Sie Ihren Rechner Der Heise Verlag (IT-Fachzeitschrift C´t, I´x, …) bietet die Möglichkeit, die Sicherheit des Rechners auf bekannte Schwachstellen zu überprüfen. Mit http://www.heise.de/security/dienste/ können Sie diese Dienste kostenlos nutzen.